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DAB bank reduzieren


26.08.2002
Nord LB

Bei Kursstärke Aktien der DAB bank AG (WKN 507230) verkaufen, dies ist der Ratschlag des Analysten Michael Seufert von der Norddeutschen Landesbank.

Im zweiten Quartal 2002 seien die Neukundenzahlen wieder rückläufig gewesen. Im Vergleich zum Vorquartal seien sie um 40% auf 7.200 gesunken. Wie in den letzten Quartalen stamme auch der Zuwachs an Neukunden im zweiten Quartal vor allem aus dem Ausland, zu fast der Hälfte speziell aus der Schweiz.

Das Inlandsgeschäft entwickle sich schleppend. Im Vergleich zum Vorquartal habe sich das Transaktionsvolumen um 11% auf 1,1 Mio. reduziert. Seit dem ersten Quartal 2002 habe sich die Zahl der Transaktionen je Kunde von 8,7 auf 7,6 verringert. Da die DAB von einem Jahresdurchschnittswert von 12,9 ausgegangen war, um den Break-Even in 2002 zu erzielen, sei diese Zielerreichung nun auf 2003 verschoben worden. Allerdings werde neben den geplanten Kostensenkungsmaßnahmen insbesondere das Anspringen der Börsen notwendig sein.


Der Provisionsüberschuss habe sich im Vergleich zum ersten Quartal um fast ein Fünftel auf 15,6 Mio. Euro reduziert, wohingegen sich der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge wieder bei knapp über 10 Mio. Euro eingependelt habe. Gegenüber den ersten drei Monaten haben sich die Verwaltungskosten um 9% auf 42,8 Mio. Euro vermindert. Trotz der Verbesserung der Kostenquote von 165% auf 143% bleibe das Geschäft stark defizitär. Der Quartalsverlust habe sich bei 12,9 Mio. Euro eingestellt und damit 28% niedriger gelegen gegenüber dem Vorquartal.

Mit der Übernahme des österreichischen Discount Brokers direktanlage.at AG, einer Tochter der HypoVereinsbank, baue die DAB ihre internationale Positionierung aus und werde zum Marktführer vor Ort. Die Akquisition sei strategisch reizvoll, aber derzeit vor allem ein Kostenfaktor.

Das Researchteam der Nord LB erwarte für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von 150 Mio. Euro sowie einen Verlust von 38 Mio. Euro. Nächstes Jahr sollen die Erlöse auf 190 Mio. Euro klettern und der Verlust bei 3,5 Millionen Euro liegen.

Die anhaltend niedrigen Wertpapierumsätze an den Börsen machen der DAB unverändert zu schaffen. Die durchaus erfolgreichen Anstrengungen bei der Kostenreduktion können nicht darüber hinweg täuschen, dass nur eine kräftige Wiederbelebung der Märkte die Ertragskraft durch höhere Erlöse nachhaltig verbessern könne.

Angesichts des anhaltend unfreundlichen Umfelds für das Geschäft der DAB und der weiteren Verschiebung des erhofften Break-Evens auf das Jahr 2003 belassen die Analysten der Nord LB ihre Einschätzung bezüglich den Aktien der DAB Bank bei "reduzieren".




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